10 Angewohnheiten, die du als Mountainbiker schnellstens loswerden solltest



1. Du stehst mitten auf dem Trail


Eine der heiligsten Regeln des Mountainbikings besteht darin, dass du den Trail, wenn du eine Pause einlegen willst, möglichst schnell verlassen solltest. Der Grund dafür kann auf unnötig lange Ausführungen verzichten: Je länger du im Weg stehst, desto größer ist die Gefahr nicht nur für dich, sondern auch für alle anderen.

Lösung: Verlasse immer dann, wenn du einen Stopp einlegst, den Trail möglichst schnell. Ganz einfach!


2. Du vergisst darauf, dein Bike adäquat zu warten


Wenn man es genau nimmt, hat dieser Punkt mit dem eigentlichen Sinne von „vergessen“ wohl recht wenig am Hut, liegt doch der Grund dafür, dass du dein Bike vernachlässigst, zumeist darin, dass dir die Zeit, das Geld und die Lust dazu fehlt, dein Rad instand zu halten. Langfristig kostet dich diese Vorgehensweise aber erheblich viel Geld. Geschmierte Ketten, aufgepumpte Reifen und Sauberkeit sind also essenziell, um den Trail in vollen Zügen genießen zu können.

Lösung: Fange klein an, indem du dir angewöhnst, die Reifen aufzupumpen, deine Kette zu checken und dein Bike nach jedem Ride zu reinigen. Damit bist du auf dem richtigen weg.


3. Du schiebst dein Bike die Climbs hoch


Du hast erst die Hälfte des Hügels zurückgelegt, doch deine Beine brennen wie die Hölle und du hast sowas von keine Lust mehr. Du steigst also ab und schiebst dein Bike den Rest des Weges hoch – immerhin ist ja keiner in der Nähe, der es sehen könnte. Mit dieser Herangehensweise wirst du deine Performance im Bergauffahren aber niemals verbessern.

Lösung: Fordere dich auf Climbs einfach selbst heraus. Setz dir kleine Ziele auf den Hügeln und pushe dich selbst mit jedem Mal weiter vorwärts. Du wirst sehen, dass sich deine Ausdauer und deine Climbing-Skills schnell und erheblich verbessern werden.


4. Du vergisst zu grüßen


Einer der schönen Aspekte der Mountainbiking-Welt ist, dass darin so gut wie jedermann nett und sympathisch ist. Und deswegen kommt es nicht selten vor, dass du von vorbeifahrenden Leuten mit einem freundlichen Hallo oder zumindest mit einem netten Kopfnicken gegrüßt wirst. Dann gibt es aber diejenigen, die dich einfach ignorieren und du fragst dich: „Haben die keine Manieren?“

Lösung: Versüße dir den Tag selbst und sag einfach „Hallo“ oder antworte mit einem einfachen Kopfnicken, falls du eher der ruhige, passivere Typ bist.


5. Du übertreibst es mit dem Driften


Als Kind ist es die beste Sache der Welt und auch als Erwachsener macht es nach wie vor jede Menge Spaß. Dennoch zerstörst du genau damit die durch harte Arbeit entstandenen Trails – vor allem dann, wenn die Wetterbedingungen feucht und schlammig sind. Um die Kurve zu rutschen kann technisch schon Sinn machen, nur darfst du es dabei schlichtweg nicht übertreiben.

Lösung: Falls du Probleme hast, die Kontrolle zu behalten, versuche die perfekte Balance zwischen Vorder- und Hinterradbremse zu finden und die Bremsen nicht zu hart einzusetzen. Natürlich variiert das von Kurve zu Kurve, irgendwann entwickelst du dafür aber ein Gefühl.


6. Du kriechst durch die Kurven


Natürlich ist kriechen in diesem Fall nicht wörtlich gemeint. Vielmehr geht es darum, dass viele Leute in den Kurven die Bremsen viel zu stark einsetzen. Damit steigt nicht nur das Risiko zu crashen, sondern du verlierst auch jede Menge Momentum.

Lösung: Bremse vor der Kurve soweit ab, bis du bei angenehmer Geschwindigkeit mit viel Flow in und durch die Kurve fahren kannst


7. Du fährst ohne Helm


Grundsätzlich dürfte das heutzutage kein Problem mehr sein, dennoch kommt es vor allem unter Anfängern nicht selten vor, dass der Helm zuhause gelassen wird. Dass das mehr als nur gefährlich ist, kann gar nicht oft genug erwähnt werden.

Lösung: Geh raus und kauf dir einen Helm. Sei dir bewusst, dass manche besser passen als andere. Nicht zuletzt gibt es aber viele Modelle, die auch gut aussehen.


8. Du vergisst auf dein Tool-Kit


Wir alle sind uns darüber einig, dass ein platter Reifen so ziemlich das Frustrierendste ist, was einem Mountainbiker passieren kann. Das notwendige Werkzeug für die Reparatur nicht mit dabei zu haben, ist damit nicht wirklich von Vorteil. Falls du Glück hast, triffst du auf einen Rider, der dein Bike wieder auf Vordermann bringt. Im schlechtesten Fall steht dir aber ein langer Spaziergang nach Hause bevor.

Lösung: Leg dir das nötige Werkzeug und die Materialien zu, die du für die Reparatur brauchst und pack sie auf dein Bike bzw. in deinen Rucksack.


9. Du sitzt auf dem Sattel, während du bergab fährst


Wenn du auf einer Downhill-Strecke unterwegs bist, ist es essenziell, dein Bike im Stehen zu fahren. Das hat auch einen nachvollziehbaren Grund: Du behältst auf den technisch anspruchsvollen Passagen die volle Kontrolle und läufst nicht Gefahr, die nächste Kurve nicht zu erwischen.

Lösung: Falls du nicht in die Pedale treten musst, steh auf!


10. Du suchst nach Entschuldigungen, um nicht fahren zu müssen


Ein klassischer Makel vieler moderner Mountainbiker ist es, zu viele Stunden damit beschäftigt zu sein, Artikel über Mountainbiking zu lesen oder sich Edits der Profis anzusehen.

Lösung: Schließ den Laptop, schnapp dir dein Bike und ab auf den Trail! Wir sehen uns dann dort…


www.trailstars.de




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